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Katzen - Artikel, Tipps und Reportagen In diesem Forum publizieren wir für unsere Community nützliche und spannende Beiträge rund um die Büsi. Meinungen und Kommentare sind ausdrücklich erwünscht!

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  #1  
Old 13.10.2009, 17:49
susanne_reininger susanne_reininger ist offline
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Datum eingeben: 10.09.2008
Beiträge: 83
susanne_reininger befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Idee Impfschutz fürs Büsi

In der Schweiz leben fast 1,4 Millionen Katzen. Rund zwei Drittel von ihnen sind nach Angaben der Informationskampagne „Geliebt! Geimpft?“ medizinisch jedoch nicht optimal versorgt: Sie sind nicht gemäss den Empfehlungen der Schweizer Tierärztinnen und Tierärtze geimpft. Das birgt grosse Gefahren fürs Büsi: Ist sie aufgrund einer fehlenden Impfung ungenügend geschützt, steigt sein Risiko, sich mit Infektionskrankheiten anzustecken. Doch welche Impfungen sind wirklich sinnvoll und zu welchem Zeitpunkt?

Bedenklich: Büsi müsste vollkommen isoliert werden
Bakterien und Viren können bei einer Katze Infektionskrankheiten verursachen, die tödlich enden können. Dazu zählen der Katzenschnupfen, die Katzenseuche, Leukose, das Feline Immunschwächevirus FIV, auch „Katzen-Aids“ genannt sowie die Feline Infektiöse Peritonitis (FIP), eine ansteckende Bauchfellentzündung. Diese Infektionskrankheiten werden in der Regel von Tier zu Tier übertragen. Einen optimalen Schutz gibt es jedoch nicht. Um das Büsi vor den Erregern zu bewahren, müsste sie stets von anderen Katzen ferngehalten, beziehungsweise grundsätzlich in der Wohnung gehalten werden. Das ist jedoch tierschutzrechtlich mehr als bedenklich.

Impfungen sind keine Pflicht
Der beste Schutz, vor allem bei Freigängern, ist eine entsprechende Impfung. Generell besteht keine gesetzliche Pflicht, seine Katze impfen zu lassen, solange man nicht mit ihr ins Ausland vereisen will. Frauchen oder Herrchen hat also selbst zu entscheiden, gegen welche Krankheiten das Büsi geschützt werden soll. Doch in welchem Umfang sind Impfungen überhaupt sinnvoll? Darauf gibt es weder eine „richtige“ Antwort, noch eine pauschale Lösung. „Impfungen sind leider umstritten“, sagt die Tierärztin Dr. Chantal Ritter und empfiehlt, die Katze dem Tierarzt vorzustellen und sich von ihm eingehend beraten zu lassen. „Falls nötig, kann man auch einen Test machen, etwa einen Leukose-Test“, so die Veterinärin aus Luzern.

Ängstliche Katzen Zuhause impfen lassen
Auch sollte man beachten, dass eine Katze gegebenenfalls erst entwurmt und eventuelle Verletzungen oder Krankheiten auskuriert werden, bevor eine Impfung erfolgt. „So lassen sich unliebsame Nebenwirkungen vermeiden“, weiss Dr. Ritter und betont: „Das Tier grundsätzlich nur im gesunden Zustand und auch nicht im Vollstress impfen.“ Bei sehr sensiblen und überängstlichen Katzen empfiehlt die Tierärztin, den Veterinär um einen Hausbesuch zu bitten.

Individuelles Impfprofil erstellen
Bei einem Neuzugang oder einer Jungkatze sei das künftige Leben des Tieres zu skizzieren, um ein individuelles Impfprogramm mit dem Tierarzt zu diskutieren. Denn jedes Tier habe andere Impfbedürfnisse: „Je nach dem, ob es sich um einen Freiläufer in verseuchter Gegend, einen Freiläufer in gepflegter Gegend, eine Wohnungskatze eines Reiters – hierdurch kann indirekter Kontakt zu Schnupfenkatzen bestehen -, eine Wohnungskatze eines Stadtmenschen ohne Kontakt zum Landleben oder um eine Stadtkatze handelt, die häufig im Tierheim untergebracht wird.“ Bei allen Tieren empfehlenswert ist eine dreimalige Grundimmunisierung, wobei die zweite und dritte Impfung nach vier Wochen und einem Jahr erfolgen sollte. Danach sollte auf eine regelmässige Nachimpfung geachtet werden: So hält eine Impfung beispielsweise gegen Katzenseuche drei Jahre, gegen Katzenschnupfen nur ein Jahr.

Überimpfung quasi ausgeschlossen
„Die modernen Impfstoffe „sind in einzeln zu impfende Krankheiten unterteilt, ein Überimpfen ist somit vermeidbar“, erläutert Dr. Chantal Ritter Katzenhalter, die sich gänzlich gegen Impfungen für ihr Tier erwehren, sei gesagt: „Es ist nicht so, dass ungeimpfte Katzen völlig gesund alt werden. Die Lebenserwartung im Mittelalter – ohne Impfungen und einer Ernährung mit Bio-Futter – war ganze dreieinhalb Jahre!“


Lesertipp:

Die Informationskampagne „Geliebt! Geimpft?“, die durch die [URL="http://www.gstsvs.ch/de/index.shtml"]Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST)[/URL] und die [URL="http://www.kleintiermedizin.ch/"]Schweizerische Vereinigung für Kleintiermedizin (SVK)[/URL] mit Unterstützung diverser Pharmaunternehmen getragen wird, gibt Auskunft über Infektionskrankheiten und entsprechende Massnahmen – und zwar im Internet unter: [URL="http://www.geliebtgeimpft.ch/"]www.geliebtgeimpft.ch[/URL].
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  #2  
Old 22.02.2012, 14:29
Mona L. Mona L. ist offline
Registrierter Nutzer
 
Datum eingeben: 23.04.2010
Beiträge: 4
Mona L. befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Gepostet von susanne_reininger Beitrag lesen
Bakterien und Viren können bei einer Katze Infektionskrankheiten verursachen, die tödlich enden können. Dazu zählen der Katzenschnupfen, die Katzenseuche, Leukose, das Feline Immunschwächevirus FIV, auch „Katzen-Aids“ genannt sowie die Feline Infektiöse Peritonitis (FIP), eine ansteckende Bauchfellentzündung. Diese Infektionskrankheiten werden in der Regel von Tier zu Tier übertragen.
Ihr Zitat: sowie die Feline Infektiöse Peritonitis (FIP), eine ansteckende Bauchfellentzündung.

Machen Sie doch den betroffenen Katzenbesitzern keine Angst. Heute weiss man doch, dass FIP nicht ansteckend ist! Auch ich verlor eine kleine Katze an FIP, alle anderen Katzen blieben gesund und sind dann viele Jahre später altershalber gestorben.

Liebe Grüsse
Mona
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